Schutz des Feldhamsters

Junge Feldhamster © Kurt Kracher

Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist aufgrund seines farbenprächtigen Fells wohl eines der attraktivsten heimischen Nagetiere. Wegen seiner beträchtlichen Wintervorräte (2-4 kg) wurde er früher rücksichtslos verfolgt; sogar Prämien für getötete Feldhamster wurden bezahlt. Heute steht er für den Großlebensraum Agrarland und zählt zu den am meisten gefährdeten Tierarten Österreichs.

Wir beschäftigen uns seit 2010 mit dem Schutz des Feldhamsters. Im Rahmen von fünf Projekten konnten wir Informationen über die Verbreitung des Feldhamsters gewinnen, Schutzmaßnahmen ausarbeiten und umsetzen und im Rahmen von umfangreichen bewusstseinsbildenden Maßnahmen für mehr Toleranz für die Art werben. Drei Projekte, darunter auch das aktuelle, wurden im Rahmen der gemeinsamen Kampagne "Vielfaltleben" des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich und des Naturschutzbund gefördert, zwei Projekte im Rahmen der Ländlichen Entwicklung und damit aus Mitteln des Landes NÖ und der EU.

Projektziele

Alle durchgeführten Projekte verfolgten das Ziel, unser Wissen über die Verbreitung, die Gefährdung und mögliche und nötige Schutzmaßnahmen zu verbessern. Um Schutzmaßnahmen für eine bedrohte Tierarten durchführen zu können, müssen nämlich zunächst deren Bedürfnisse und Ansprüche an die Umwelt bekannt sein und man muss wissen, wo die Art lebt. Des Weiteren wurde im Zuge einer breiten Öffentlichkeitsarbeit für mehr Toleranz für die Art geworben und auf die Bedeutung einer kleinstrukturierten, vielfältigen Kulturlandschaft hingewiesen. Auch erste Schutzmaßnahmen konnten umgesetzt werden.

Das aktuell laufende Projekt ist Teil der gemeinsamen Kampagne "Vielfaltleben" des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich und des Naturschutzbund Österreich. Es wird aus Mitteln der Ländlichen Entwicklung und daher aus EU- und Bundesmitteln finanziert.

Drei Projekte, darunter auch das aktuelle, wurden im Rahmen der gemeinsamen Kampagne "Vielfaltleben" des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich und des Naturschutzbund gefördert, zwei Projekte im Rahmen der Ländlichen Entwicklung und damit aus Mitteln des Landes NÖ und der EU.

Was Sie schon immer über den Feldhamster wissen wollten

Gefährdung und Schutz des Feldhamsters

© Karin Enzinger

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