Damit Trockenrasen Trockenrasen bleiben

Trockenrasen bieten einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum, der ihnen anderswo in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen ist. Wie Inseln sind sie in der Landschaft verteilt und sind somit wichtige Kernlebensräume oder Trittsteine im Biotopverbund, die so das Überleben vieler Arten im Weinviertel ermöglichen.

Durch fehlende Nutzung und dem Stickstoffeintrag aus der Luft kommt es dazu, dass diese Standorte zunehmend verbuschen, vergrasen und verbrachen und sich daher als Lebensräume trockenliebender Offenlandarten nicht mehr eignen. Eine naturschutzkonforme Pflege (Mahd, Entbuschung, Beweidung) ist nötig, um diese Kleinode des zentralen Weinviertels erhalten zu können.

Um die Erhaltung und Wiederherstellung der naturschutzfachlich besonders wertvollen Gebiete zu sichern werden folgende Projektmaßnahmen umgesetzt:

Abgeschlossene Maßnahmen:

  • Sammeln von Daten, die über die bearbeiteten Gebiete bereits vorhanden sind
  • Erhebung jener Organismengruppen an den Projektstandorten, die für die erforderlichen Pflegemaßnahmen aussagekräftig sind (Pflanzen, Heuschrecken, Schmetterlinge, Vögel)
  • Erstellen von Pflegekonzepten auf Grundlage der genannten Erhebungen für jene Gebiete, für es bisher keine gab (Dernberg, Latschenberg, Geißberg)

Laufende Maßnahmen:

  • Schrittweise Umsetzung der Pflegekonzepte in Kooperation mit den Grundeigentümern, den Gemeinden, den vor Ort aktiven Vereinen und freiwilligen HelferInnen des Naturschutzbundes NÖ

 

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