Moorentwicklungskonzept (MEK) Niederösterreich: Erfassung der Moore der alpinen Region

Leckermoor © Gerhard Egger

Moore sind als wichtiger Lebensraum für gefährdete Pflanzen- und Tierarten entscheidend im Schutz und der Wiederherstellung der Biodiversität. Zudem erbringen Moore eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen für den Menschen, beispielsweise die Abminderung von Auswirkungen von Starkregenereignissen und den Klimaschutz. Gleichzeitig gehören Moore aufgrund von Entwässerung, Torfabbau sowie land- und forstwirtschaftlicher Nutzung zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen Österreichs.

Für einen effektiven Moorschutz ist das Wissen über den Zustand sowie über nötige Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen essenziell. Für das Waldviertel wurde in den vergangenen Jahren ein Moorentwicklungskonzept erstellt, um die Umsetzung von Maßnahmen zu erleichtern. Jetzt folgen die Moore der alpinen Region Niederösterreichs.

Projektziele

Das Projekt verfolgt das Ziel, mehr Wissen über den Zustand der Moore der alpinen Region zu schaffen und damit eine Grundlage für effiziente und effektive Wiederherstellungsmaßnahmen zu entwickeln. Somit soll das bestehende Moorentwicklungskonzept Waldviertel durch die Integration der Moore der alpinen Region zu einem Moorentwicklungskonzept Niederösterreich erweitert werden.

Geplante Maßnahmen

  • Kartierung von rund 60 Mooren in der alpinen Region Niederösterreichs
  • Erweiterung des Moorentwicklungskonzeptes
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen begleiten die Erhebungen und heben die Bedeutung von Moorlebensräumen für den Schutz der Biodiversität und des Klimas hervor.

 

Projektgebiet

Moore der alpinen Region in den Bezirken: Neunkirchen, Lilienfeld, Scheibbs, Amstetten, Wiener Neustadt

Projektteam

Projektleitung: Sarah Gross BSc.
Projektmitarbeit: Mag. Gabriele Pfundner, Thomas Horvath BSc., Andreas Prenner BSc., Melina Maier MSc.
Fachliche Begleitung: Vorstand des Naturschutzbund NÖ

Projektlaufzeit

2026 - 2027

.