Monitoring der Wiesen im Nationalpark Donau-Auen

© Norbert Sauberer

Die Donauauen östlich von Wien sind eine der letzten großen Flussauen-Landschaften Mitteleuropas. Sie wurden 1996 als Nationalpark unter Schutz gestellt. Wiesen und Heißländen machen rund 10 % der Gesamtfläche des Nationalparks aus. Die zum Teil natürlich, zum Teil durch menschliche Nutzung entstandenen offenen Flächen sind Lebensraum bzw. Teillebensraum für zahlreiche z. T. stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten und tragen damit wesentlich zur hohen Artenvielfalt des Nationalparks bei.

Der Naturschutzbund NÖ hat die Offenlandflächen im Nationalpark in den Jahren 2010-2012 in einem gemeinsamen Projekt mit dem Nationalparkbetrieb der Österreichischen Bundesforste AG, der Nationalpark Donau-Auen GmbH und der MA 49 erhoben und naturschutzfachliche Bewertungen durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse der Erhebungen wurden Managementvorschläge für die Wiesen erarbeitet, die vom Nationalparkbetrieb der ÖBf-AG in Zusammenarbeit mit Landwirten umgesetzt werden. Gleichzeitig wurden Vegetationserhebungen auf eigens eingerichteten Dauerflächen als Grundlage für ein Monitoring der Entwicklung der Wiesen angelegt.

Im Jahr 2019 konnten die Vegetationsaufnahmen auf Offenlandflächen im Zuge der Durchführung der Stichprobeninventur (Naturrauminventur) im Nationalpark Donau-Auen erstmals wiederholt und das Stichprobennetz verdichtet werden.

Zeitplan

Projektzeitraum Mai 2019 bis April 2020

Projektteam

Mag. Gabriele Pfundner
Dr. Norbert Sauberer (V.I.N.C.A)

Auftraggeber

Österreichischen Bundesforste AG - Nationalparkbetrieb Donau-Auen

Projektpartner

Nationalpark Donau-Auen und der Stadt Wien, Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49)

Gefördert durch